Author Archive

I bought a beer

Posted by: Paulin Allgemein in Allgemein
1
Jul

i bought a beer.

by appointment of the royal danish court.
kalte bodenplatten. krummer rücken.
arbeitskollegen die nicht grüßen am hauptbahnhof.
ich rutsche karls berg herunter, erst nur langsam.
später werde ich auf irgendein chateau rosso steigen
und mit grimmigem vergnügen davon abgesehen haben,
am grill ein stück stutenfleisch zu garen.
ich habe sowieso heute noch nie viel appetit gehabt.

mister null is back, never left indeed.
diasporisch wird mir alsterwasser den bauch kühlen.
ich habe schon von schlimmeren nicht gekotzt.
wellen schlagen mit stöcken und steinen,
es dünt so dün im perlenden nimmernorden,
mein eisenbahnfaust spricht: hier bin ich gleis, hier darf ich’s sein,
nur merke ich: meine schienen rattern nicht mehr
unter dem radschlag der anderen.

seizing the broken promises i made.
ich bin wie mein wlan, disconnected.
die beste firewall sind zehn zentimeter luft.
oder vielleicht auch 270 kilometer land.
was mir fehlt ist überraschenderweise geld,
und das nervige geschrei des läufigen katers.
auto hellweg, behala, atu und spandau gleiten vorbei.
ich ermorde meine nächte im schatten der getönten brille mit goldrand.

umts saved my day and crashed my wallet into the wooden basket.
morgen ist länderspiel, der himmel ist braunblau,
und die bäume sind siebziger analog filter grün.
horst fällt mir ein, er ist kameramann und reizt beim skat ungern aus.
die frau und alle frauen verschwimmen gemeinsam zu einer grauen masse.
ich bin mein wlan. derzeit ohne empfang mit viel verschlüsselung.
ich mache projekte. ich habe täglich stuhlgang. ich bin.
jeder ist jeder und manche sind anders als manch anderer, scheisse.

haters gonna hate, rapers gonna rape.
entschuljungferung abgeschlossen, endlich erwachsen.
ein quickie mit sich selbst im fahrtwind, mal eine neue position probiert.
die helden des internets erschießen sich vor laufenden kameras.
zweifel held sich. held der versprechen? holde heldin vergangenheit,
du bist mir so lieb, weil du mir niemals mehr wegzurennen vermagst,
und ich mich schamlos und sogar moralisch um die zukunft kümmern kann,
das verrottete biest - heilig, unplanbar und trotzdem immer in gefahr.

sleep tight sweet prince.
in einer selbstumarmung verliere ich das gleichgewicht und kippe um,
mein mund ist trocken und aus den ohren rieselt das pulver der selbstbestäubung.
meine tiefe hochstimmung wickelt mich selbst in eine dunkle magische hülle,
deren unfassbare scheissigkeit nicht mal mehr zum himmel stinkt.
am rand scheint der mondsplitter am noch immer blauen nachthimmel,
und aus der grauen frauenmasse erhebt sich kurz das ikon der instabilen,
geboren in der längsten nacht des jahres in einer kornkammer.

i bought a beer and noone can take it from me.

The Beauty of Urban Decay

Posted by: Paulin Allgemein in Allgemein
23
Mrz

Woah!

http://www.smashingmagazine.com/2009/01/18/the-beauty-of-urban-decay/

The International

Posted by: Paulin Kino in Kino
13
Feb

Isn guter Film!

Gerold, der alte Tausendsassa hat ein Buch rausgebracht.

Kuckts euch an!

Cover (click)

Haben Menschen eigentlich
wie Fernseher
eine ihnen zugrunde liegende Leuchtkraft? Read the rest of this entry »

In New York bist du sagtest du
und meine Sehnsucht quadrierte sich.
Und während du der Zeitverschiebung geschuldet nachts wach lagst
wärmte ich mir chinesisches Essen auf und dachte ans Auswandern.

Der Kaffee den du mir gekauft hast, ist inzwischen alle und somit ist auch der letzte Grund morgens als erstes an dich zu denken in meinem klaffenden Maul verschwunden. Read the rest of this entry »

Tags: ,

Musik wie Husten, hart und trocken.

Finger die Tisch und läppische Tastatur durchstoßen wollen.

Kurze Puheperioden, geregelt durch die Pille Bier.

Die Regel im Verhalten: Umso älter, desto mehr Pausen und desto mehr Bewunderung für Aktionszeiten von außen. Read the rest of this entry »

Tags: , , , , ,

This Drunk - ein experimentelles Miniprojket

Was Wodka und Bier gebären,
wollten wir wissen.

Und nahmen uns ein Gedicht
eins vom alten Buk.
Und ein Lied,
eins von Poni Hoax.

Und schrieben drauf los,
ohne zu wissen
wie lang
wofür
wohin

Die Zeit dehnte sich
und als satte
ZWANZIG MINUTEN
vergangen waren,
gab es was zu präsentieren.

Folgendes:

Read the rest of this entry »

Asche

Posted by: Paulin Allgemein in Allgemein
7
Nov

Sie begruben ihn
zur besten Kaffeezeit,
60, 70, 80 von ihnen.
Ich darunter.

Letzter Lichtstrahl funkte übers Reetdach ins graue nasse Grün.
Meine Augen auf all den Gesichtern,
in nur wenigen flackerte Erkennen.

Erde, Seelen und Erinnerungen
aufgewühlt und gleichsam umblümt.

Und es fehlte
der Typ,
der die Blumen nicht ans Grab legt,
sondern sie der Witwe gibt.